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David Philip Hefti (*1975)
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Besetzung:
Violoncello solo
Dauer:
11 min.
Komponiert im Jahr:
2007
Gewidmet:
Thomas Grossenbacher |
Uraufführung:
15. November 2008, Münster Basel
16. November 2008, Grossmünster Zürich
Thomas Grossenbacher, Violoncello
Verlag:
Edition Kunzelmann GmbH
Aufnahme:
CD Schattenspie(ge)l (telos TLS 103)
Thomas Grossenbacher, Violoncello
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Beschreibung:

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"Ritus - 4 Tanz-Collagen für Violoncello solo" wurde 2007 im Auftrag des Cellisten Thomas Grossenbacher geschrieben, dem das Stück auch gewidmet ist. "Ritus" wurde 2007 mit dem Spezialpreis der Jury beim Internationalen Gian Battista Viotti Wettbewerb für Komposition ausgezeichnet.
Der Komposition "Ritus" liegen Schweizer Volkslieder und verschiedene Tanzformen als meist unhörbare Struktur zu Grunde. Neuzeitliche und südländische Einflüsse wie Techno und Tarantella werden mit historischen Formen wie Walzer, Mazurka, Schottisch, Polka oder Lied gekreuzt und ergeben eine farbige Collage. Sogar ein teuflischer Marsch hat sich eingeschlichen. Die vier kontrastreichen Sätze (1. Ekstase, 2. Schwebend, 3. (Ohn)macht, 4. Kreisende Derwische) beschreiben verschiedene Gemütszustände und bedienen sich der unterschiedlichsten Spieltechniken. Die Palette an Ausdrucksmöglichkeiten reicht vom warmen Cello-Ton über verschiedene Klopfsignale (mit und ohne Tonhöhe) bis hin zum reinen Geräusch.
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Zwischen den opulenten Chorwerken brachte ein einzelnes Instrument dem Ohr willkommene Abwechslung. Es war das Solocello in David Philip Heftis "Ritus" (2007), welches hier uraufgeführt wurde. In den vier Tanz-Collagen fächerte der Komponist das Instrument zu einem Kleinstensemble auf und reizte die Möglichkeiten des Cellos bis in entlegenste Gefilde aus. Und der Cellist Thomas Grossenbacher schaffte es, die verschiedenen Strukturen in einen musikalischen Bogen einzubinden und gleichzeitig die technischen Herausforderungen mit immenser Klarheit zu bewältigten, obwohl er dabei manchmal fast so viel zu tun hatte wie, nun ja, nicht ein ganzer, aber immerhin ein halber Chor. (Tages-Anzeiger Zürich, Anna Kardos)
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